Horrorwaty - DER TRAILER

Trash-Regisseur Uwe Boll gibt 6,5 Mio. Euro für Max-Schme-ling-Film aus

Samstag, 20. Juni2009 | Von Christoph Holowaty | Rubrik: Film und TV, Stars aktuell
© Majid Eismann - Fotolia.com

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Trash-Regisseur Uwe Boll, der sich als Prügelknabe der Filmkritiker-Zunft mit Filmen wie Postal oder Bloodrayne einen geradezu legendären Ruf erworben hat, kann für seinen Kinostreifen über Max Schmeling aus dem Vollen schöpfen. Boll verfügte bei dem bis Ende Juli produzierten Film über die Karriere der deutschen Box-Legende diesmal über die Unterstützung von drei anonymen Spendern, die Schmelings Lebenswerk verfilmt sehen wollten.

Doch auch der Steuerzahler wird zur Kasse gebeten, obwohl die Filmförderung Bolls Projekten bisweilen bereits kritisch gegenüber steht. “In Berlin und Brandenburg hat unser Filmskript über das Leben Schmelings bis 1948 angeblich nicht überzeugt, aber wir haben von der hessischen Filmförderung 650.000 Euro erhalten”, erklärt Uwe Boll gegenüber SuperILLU. “Drei Ärzte aus Hamburg springen zusätzlich als Förderer mit vier Millionen Euro ein. Insgesamt belaufen sich die Produktionskosten auf etwa sechseinhalb Millionen Euro.”

Boll setzt bei der Inszenierung auf eine Mischung aus renommierten Schaustellern und Laiendarstellern. Zu letzteren zählen in der Rolle des Max Schmeling Ex-Boxweltmeister Henry Maske, der sich bei seinem Comeback mit einem Sieg gegen Virgil Hill rehabilitiert hatte. Neben schwarz gefärbtem Haar und aufgeklebten buschigen Augenbrauen gönnte man Maske ein neunmonatiges Schauspiel-Coaching.

Zudem verpflichtete man den Box-Weltmeister Arthur Abraham als Schmeling-Gegner Richard Vogt mit samt seines Trainers Ulli Wegner, RTL-Kommentator Andreas von Thiem und Manfred Wolke (Trainer von Schmeling-Gegner Jack Sharkey). Ausgeglichen wird die eher auf sportlichem Gebiet liegende Kompetenz der  Laienschauspiel-Truppe unter anderem durch den brillanten Heino Ferch in der Rolle des Schmeling-Trainers Max Machon.  Die Einbindung “echter” Boxer hat seinen Grund: Insgesamt sollen 45 Minuten des 2-Stunden-Films aus Kampfszenen bestehen; neun legendäre Fights von Max Schmeling werden dabei nachgestellt. Insgesamt wird der Streifen mit über 60 Sprechrollen und täglich bis zu 900 Komparsen realisiert; in der Filmcrew sind rund 100 Mitarbeiter beschäftigt. Der Film soll nächstes Jahr ins Kino kommen.

Horrorwaty.de meint: Wir beten, dass Leute wie Ulli Wegener („Junge, da mussu mehr machen!“), Manfred Wolke („Det läuft…“) keine Sprechrolle bekommen.  Bei Henry Maske kommen wir allerdings wohl kaum Drumherum. War Max Schmeling eigentlich ein schweigsamer Zeitgenosse? Wir wären im Hinblick auf den bevorstehenden Film dankbar. Ansonsten gilt: Heino, hilf uns!

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Ein Kommentar
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  1. Ach was, sind wir mal ehrlich, auch ein Sylvester Stallone ist kein begnadeter Schauspieler allerdings hat Rocky eine gute Geschichte. Da kann man bei diesem Film nur das beste hoffen!
    Und wenn, eines kann man dem Film dann wohl nicht vorhalten – fehlende Authenzität! :P

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