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Michael Kessler: Der Switch-Comedian ist im Twitter-Rausch

Montag, 29. Juni2009 | Von Christoph Holowaty | Rubrik: Comedy, Stars aktuell
Michael Kessler startet ab Juni die neue Sat.1-Comedy Kesslers Knigge. Foto: Sat.1/Ralf Jürgens.

Michael Kessler ist bekennender Twitter-User. Foto: Sat.1/Ralf Jürgens.

Michael Kessler (Switch Reloaded, Kesslers Knigge) ist als einer der wenigen deutschen Promis bekennender Twitter-User. Gegenüber der Online-Talkshow Clixoom hat Kessler die Hintergründe seines Engagements auf der Mini-Blog-Plattform enthüllt. Inspiriert wurde Michael Kessler durch einen Bericht über den twitternden US-Star Ashton Kutcher, der die Allgemeinheit mit verbalen Blitzlichtern über aktuelle Ereignisse in seinem Privatleben auf dem Laufenden hält.

Innerhalb von nur drei Monaten hat Michael Kessler bei Twitter bereits über 5000 “Follower”, also Abonnenten seines Mini-Blogs. “Es ist eine interessante Form des Austausches zwischen Zuschauer und Künstler”, sagt Kessler im Interview mit Clixoom. “Es gibt viele Ideen, die da hin und her geschoben werden da werden, es wird einfach mal ein Kommentar abgegeben und es wird Kritik geübt.” Kesslers Vorteil: “Ich kriege das ungefiltert mit, da ist keine Redaktion dazwischen. Es ist sonst nur im Theater möglich, zu empfinden, ob das Publikum etwas mag oder nicht. Da hat man Applaus oder nicht oder die Zuschauer schreien Buh. Im Fernsehen wird etwas ausgestrahlt, dann liest man mal eine Kritik oder sieht die Quote. Aber über Twitter kriege ich auch mal direktes Feedback.”

Auch für sein neues Format Kesslers Knigge sieht der Comedian das Internet als geeignete Plattform; einzelne Folgen wurden vorab ins Internet gestellt. “Es war für mich Bedingung zum Start von Kesslers Knigge: Ich habe gesagt, ich möchte einfach, dass da vorher etwas stattfindet im Internet. Das ist einfach wichtig, und ich finde es spannend, einfach einmal etwas zu testen und hinzustellen.” Bislang haben sich rund 10.000 Menschen die Vorab-Clips von Kesslers Knigge angesehen.

Horrorwaty.de meint: Dem ganzen Twitter-Hype zum Trotz fragen wir uns, welcher Teufel die Erfinder geritten hat, das Mitteilungsbedürfnis von Millionen Menschen auf 140 Zeichen zu begrenzen. Da dürfte ja der durchschnittliche Neandertaler eloquenter gewesen sein, oder?

Link:

Offizielle Homepage von Michael Kessler

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